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Cries of Sebastian

Werke von Bach, Berio, Buxtehude & Telemann

Der Schrei gehört zu den ursprünglichsten Ausdrucksformen menschlicher Regungen. Wer schreit, möchte auf sich aufmerksam machen. Wir schreien, wenn uns jemand zur Weissglut treibt. Wir schreien, wenn wir in der Masse auffallen möchten. In Glücksmomenten entfährt uns ein Jubelschrei. In tiefster Not schreien wir aus nackter Verzweiflung. Ein solcher Ausruf kann laut und fordernd sein, aber auch leise, da die Silben uns in der Kehle stecken bleiben und wir schlussendlich verstummen.

Das Frühlingsprojekt des Schweizer Vokalconsort verbindet die barocke Sehnsucht und das Verlangen nach Geborgenheit in der frühen Kantate BWV 150 von Johann Sebastian Bach mit den zu expressiver Musik vertonten Worten der Marktschreierin in Londons Gassen aus Luciano Berios «Cries of London». Geistliche und weltliche Musik treffen aufeinander und oftmals sind die Gemeinsamkeiten grösser als die vermeintlichen Unterschiede.

Für die Realisierung dieses Projekts spannt das Schweizer Vokalconsort mit dem Instrumentalensemble Cardinal Complex zusammen.

 

Schutzkonzept

Programm

Johann Sebastian Bach
(1685–1750)
Nach dir, Herr, verlanget mich BWV 150
Dieterich Buxtehude
(ca. 1637–1707)
Sonate C-Dur, BuxWV 266
Luciano Berio
(1925–2003)
Cries of London
für Chor a cappella
Georg Philipp Telemann
(1681–1767)
Triosonate Es-Dur, TWV 42: Es1 (aus: Tafelmusik)
Johann Sebastian Bach
Singet dem Herrn BWV 225

Tickets

Datum und Uhrzeit

15/5/2022
17:00

Ort / Adresse

Limmatstrasse 112, 8005 Zürich

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Preise

Normalpreis

30

CHF

Reduziert

15

CHF

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